Info-Brief

JRS Info-Brief 03/2022 Ausdauer

Neue Gesetze – neue Hoffnungen

Viele Geflüchtete fragen uns Tag für Tag, wann sie nun kommen, die neuen Gesetze. Sie sollen ihnen endlich einen Aufenthalt ermöglichen und damit eine Chance, sich eine neue Zukunft aufzubauen. Für die einzelnen Menschen verbirgt sich dahinter die Hoffnung, endlich wieder ein normales Leben ohne Stress zu führen. Gesetze sind Texte, Geschichten erzählen von Menschen, die damit leben oder leiden müssen.
Eine davon erzählen wir Ihnen als Beispiel. Ayman profitiert nicht mehr davon. Aber seine Geschichte zeigt, wieviel Kraft und Zeit es brauchte, um nach 8 Jahren endlich einen sicheren Aufenthalt zu bekommen. Viele Menschen haben ihn durch die schwierigen Zeiten hindurch begleitet. Viele Schreiben und Anträge waren nötig. Aber jetzt will er feiern mit all den Menschen, die trotz der Widerstände mit ihm gekämpft und ihn unterstützt haben.
Neue Gesetze, neue Hoffnungen, neue Geschichten. Die kommende Zeit wird zeigen, ob dadurch auch mehr Leben entsteht.

JRS Info-Brief 02/2022 ungesehen

Aktuell wecken die geflüchteten Menschen aus der Ukraine bei uns allen großes Mitgefühl. Dieser Info-Brief berichtet aber auch von den anderen Schicksalen, die gerade nicht im Fokus stehen. Diese Menschen benötigen ebenso dringend unsere Hilfe.

In unserer Arbeit sind wir für alle Geflüchteten in Notsituationen da, unabhängig von ihrem Herkunftsland. Wir begleiten und unterstützen sie mit rechtlicher Beratung, mit direkten Hilfen, Gesprächen und, wenn die Situation es erfordert, auch finanziell.

Dank Ihrer Spende ist es möglich, dass wir das tun können. Sie helfen, dass die frohe Botschaft von Ostern auch für diese Menschen in Not spürbar ist.

Wir wünschen Ihnen frohe und gesegnete Ostertage!

JRS Info-Brief 01/2022 Afghanistan

eine never ending story?

Es erreichen uns immer noch viele Hilferufe von Menschen aus Afghanistan, und viele kommen zu uns mit ihren Sorgen und Nöten. Dieser Infobrief ist ein Zeichen gegen das Vergessen und den Übergang zum Alltäglichen. Er möchte von Menschen erzählen, die unter uns leben mit ihren Schwierigkeiten, Hoffnungen und dem langen Warten. Er möchte zum Nachdenken und Gespräch einladen über das Schicksal der Menschen in und aus Afghanistan. Letztlich ist er eine Einladung, mit diesen Menschen eine friedliche und gerechte Zukunft hier und dort zu bauen.

Das aktuelle Thema der Flüchtlinge, die über Belarus und Polen zu uns kommen, beschäftigt uns gerade sehr. Wir begegnen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt diesen Menschen, die Schlimmstes erlebt haben, und möchten unsere Eindrücke mit Ihnen teilen.

Unser aktueller Info-Brief nimmt das Thema Wahlmöglichkeiten in den Blick und gibt einige Impulse.

Gerne senden wir Ihnen die Karte "Weisheit" mit der dazugehörigen Geschichte zu. Schreiben Sie uns eine Email mit der gewünschten Anzahl und Ihrer Anschrift, an die wir die Karte senden dürfen.

JRS Info-Brief 03/2021 - Heimat finden

„Heimat ist dort, wo sich Menschen wohl, akzeptiert und geborgen fühlen. Jeder kennt dieses Gefühl, dazuzugehören und Bestandteil einer Gemeinschaft zu sein.“ So jedenfalls definiert sie das neu geschaffene Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Das hört sich schön an. Ist Heimat also ein Gefühl von Glück? Zumeist wird Heimat doch an einen Ort gebunden. Also ein Ort, an dem man glücklich sein kann?

JRS Info-Brief 02/2021 - Recht und Gerechtigkeit

Dieser Infobrief beleuchtet einen Aspekt, der vielen von uns unbekannt ist, die Verweildauer in Abschiebungshaft. Was rechtfertigt es, einem Menschen die Freiheit zu entziehen, und für wie lange? Was passiert, wenn jemand kaum Möglichkeiten hat, sich dagegen zu wehren, weil er nicht anwaltlich vertreten wird?
Fragen, die im Raum stehen und zur Diskussion anregen wollen.

JRS Info-Brief 01/2021- Integration oder Partizipation

Im aktuellen Info-Brief zum Thema Integration erzählt Kerollous Shenouda, der Initiator von „JRS hilft“, von seinen Erfahrungen. Das ehrenamtliche „JRS hilft“-Team aus Geflüchteten hat im letzten Jahr 115 Familien und mehr als 50 einzelnen Bedürftigen mit Lebensmittelgutscheinen durch schwierige Zeiten helfen können. Mit Zuhören, Beratung und Lebensmittelgutscheinen sind wir auch in der Krise für Menschen in Notsituationen da. Das können wir nur durch Sie und Ihre Unterstützung.

JRS Info-Brief 04/2020 - Wir.Schaffen.Das

Der Satz, mit dem Bundeskanzlerin Merkel im August 2015 Geschichte schrieb, liegt nun fünf Jahre zurück. Was aber steckt(e) in dieser knappen, ermutigenden Formel, in diesen drei Worten?

Dieser Info-Brief beleuchtet, was dieser Satz in unserer Arbeit bedeutet.

JRS Info-Brief 03/2020 - Füreinander da sein

Dieses Motto stammt von Kerollous Shenouda, dem Initiator von „JRS hilft“. In den vergangenen Wochen konnte vielen Menschen unkompliziert geholfen werden, weil andere da waren und Gesicht gezeigt haben. Gerade in einer Zeit der Unsicherheit bedeutet ein solcher verlässlicher Ort viel.
Die Wochen seit den Beschränkungen durch Covid-19 haben auch eine andere Seite gezeigt. Termine, auf die schon seit langem gewartet wurde – abgesagt. Neue Vereinbarungen sollten online geschehen. Das Formular dafür war schwer zu finden. Niemand telefonisch erreichbar. Ein greifbares Gegenüber war nicht mehr auszumachen. Mancher Antrag wurde rasch erledigt, ein anderer schien im Schwarzen Loch zu verschwinden. Die Frage nach dem Warum stellte sich. Habe ich etwas falsch gemacht?

JRS Info-Brief 02/2020 - Hoffnungsbotschaft

Ostern ist für Christen ein Fest der Freude und der Hoffnung. In diesem Jahr steht es für viele unter einem anderen Vorzeichen. Freude und Hoffnung wollen sich angesichts der derzeitigen Pandemie nicht so richtig einstellen. Es ist eher das Gefühl von Unsicherheit und Sorge. „Was wird aus mir und meinen Lieben werden?“ Genau diese Situation aber schildern die Berichte von den ersten Jüngern. Jesu Botschaft lautet, dass er nun immer bei uns ist, uns nicht verlässt.
Diese Botschaft wollen wir mit unserem Engagement den vielen Flüchtlingen in ihrer unsicheren Situation durch unser Dasein für sie mitgeben.

JRS Info-Brief 01/2020 - Sein oder Schein?

Ist jemand wirklich Christ ge-worden oder tut er nur so? Eine Frage, die schon im Neuen Tes-tament die Christengemeinde beschäftigt. Der 1. Infobrief in 2020 erzählt von den Erfahrungen von Menschen, denen das Christsein nicht geglaubt wird - und den Auswirkungen auf ihr Leben. Wir hoffen, dadurch Impulse zur derzeitigen Diskussion zu diesem Thema beitragen zu können.

JRS Info-Brief 03/2019

Der neue  Infobrief - in einem neuen, frischeren Gewand - wirft einen Blick auf das "Migrationspaket" und was es für davon betroffene Menschen und für die Arbeit des JRS bedeutet.

Mit Impulsen aus der Papstbottschaft zum Welttag Flucht und Migration denkt Sr. Regina Stallbaumer sa über ihre Arbeit in Eisenhüttenstadt nach.

Die eindrucksvollen Illustrationen, auch das Titelbild, verdanken wir der Malerin Gisèle Nubuhoro, die mit ihrer Kunst Fluchterfahrungen thematisiert und Hoffnung schenkt. Das Interview mit ihr finden Sie auf Seite 3. 

Wir danken für Ihr Interesse und wünschen eine anregende Lektüre!

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