"JRS hilft"

JRS hilft – Finanzierung von Sprachkursen für Geflüchtete in Not

JRS-hilft begleitet Geflüchtete und setzt sich besonders für Menschen ein, die von staatlichen Unterstützungsangeboten ausgeschlossen sind und dadurch in akute Not geraten. 
Unser Auftrag ist es, aus dem Glauben heraus an den Brennpunkten menschlicher Not zu handeln und konkrete Perspektiven zu eröffnen.

Derzeit besteht ein besonders dringender Bedarf an finanzieller Unterstützung für Sprachkurse. 
Hintergrund ist der aktuelle Finanzierungsstopp der Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), infolgedessen zahlreiche Geflüchtete von der Förderung ausgeschlossen sind. 
In besonderem Maße betrifft dies Personen ohne Arbeitserlaubnis. Sie haben weder Zugang zu staatlich finanzierten Kursangeboten noch verfügen sie über die finanziellen Mittel, um die Kosten für Deutschkurse und entsprechende Prüfungen eigenständig zu tragen.

Ohne Sprachkenntnisse bleibt jedoch der Zugang zu Arbeit, Ausbildung und gesellschaftlicher Teilhabe versperrt. 
Mit gezielter finanzieller Unterstützung ermöglichen wir Betroffenen die Teilnahme an Deutschkursen sowie die Ablegung anerkannter Prüfungen. 
Sprache ist der Schlüssel zur Integration – und oft die einzige reale Chance auf Selbstständigkeit und Würde.

Darüber hinaus begleiten wir Geflüchtete, die aufgrund verzögerter behördlicher Verfahren ihre Aufenthaltserlaubnis nicht rechtzeitig verlängern konnten und dadurch vorübergehend weder arbeiten noch Sozialleistungen beziehen dürfen. 
In solchen Fällen leisten wir konkrete Überbrückungshilfe, etwa durch Lebensmittelgutscheine und Unterstützung für den täglichen Bedarf.

Unterstützten Sie uns mit Ihrer Spende.

Jesuiten-Flüchtlingsdienst

„JRS hilft“
Pax-Bank eG
IBAN: DE05 3706 0193 6000 4010 20
BIC: GENODED1PAX

Der Initiator von "JRS hilft" Kerollous Shenouda sagt zu seiner Motivation, dieses Projekt angestoßen zu haben:

Es begann in der Corona-Zeit. Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Mehr als 22.000 Unternehmen haben in Berlin Kurzarbeit angezeigt. Damals ist mir klar geworden, dass Menschen mehr als sonst direkte Hilfe benötigen. Pater Pfuff und ich haben dann gemeinsam überlegt, welche Unterstützung wir anbieten können. Zuerst haben wir an die Leute gedacht, die ihren Job verloren haben oder sich in Kurzarbeit befinden. Die Idee war: wir bieten Lebensmittelgutscheine an.

Als Ausländer habe ich viel in dieser Gesellschaft gelernt. Wenn ich etwas brauchte, fand ich immer Hilfe und Unterstützung, daher ist es jetzt Zeit "Danke" zu sagen. Wir müssen einander Hoffnung bringen. Wir sind füreinander da, in schlechten Zeiten genauso wie in guten Zeiten. Dies war der Anfang meines Engagements beim JRS. Mehr als ein Jahr habe ich mich regelmäßig ehrenamtlich engagiert - bis Pater Pfuff mir dann eine Anstellung als Integrationsberater angeboten hat. 
 

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