Lobbyarbeit

Katastrophe von Moria: Soforthilfe und Evakuierung jetzt!

11. September 2020 Der JRS und verschiedene andere Organisationen plädieren in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel für rasche Hilfsmaßnahmen zugunsten der Opfer der Brandkatastrophe auf der griechischen Insel Lesbos und einen nachhaltigen Wandel in der europäischen Flüchtlingspolitik.

Im Lager Moria lebten vor der Katastrophe über zwölftausend Menschen, circa das Fünffache der offiziellen Kapazität. Sie lebten dort seit Monaten, zum Teil seit Jahren, unter erschütternden Bedingungen, zermürbt von der Perspektivlosigkeit. Mit Verbreitung der Corona-Pandemie wurden sie ab Mitte März 2020 völlig isoliert.  

Die beschämende Lage in dem Lager und die Brandkatastrophe sind direktes Ergebnis einer verfehlten europäischen Flüchtlingspolitik – jetzt muss die EU den betroffenen Menschen endlich helfen! Deutschland hat aktuell die EU-Ratspräsidentschaft inne. Lesen Sie weiter

Bilanz der Aufnahme von Flüchtlingen seit 2015

3. Juli 2020 Der JRS hat sich einer von PRO ASYL, der Diakonie Hessen und dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz initiierten Erklärung angeschlossen.

Menschen sind gekommen. Und Menschen haben sie aufgenommen. Schon das allein ist eine Erfolgsgeschichte. Dieser lange Sommer der Flucht im Jahr 2015 traf auf eine lebendige, Humanität, Empathie und die Idee der Menschenrechte verwirklichende Zivilgesellschaft.Und dann wurde aus der Aufnahme Geflüchteter sogar noch in vielen anderen Hinsichten ein Erfolg. Lesen Sie hier die Erklärung

Bayernplan für eine soziale und ökologische Transformation

25. Juni 2020 Der JRS ist unter den Erstunterzeichnenden der Aktion “Bayernplan für eine soziale und ökologische Transformation”, die heute durch Übergabe einer Petition an Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, gestartet wurde.

An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.

Hier können Sie die Begründung lesen und die Petition unterschreiben.

 

Berliner Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge von den griechischen Inseln

21. April 2020 Gemeinsam mit 43 anderen Organisationen hat der Jesuiten-Flüchtlingsdienst den Berliner Senat und das Abgeordneten­­haus aufgefordert, schnell Flüchtlinge von den griechischen „Hotspots“ in Berlin aufzunehmen. Angesichts der katastrophalen Verhältnisse in den griechischen Lagern und der Überforderung der dortigen Behörden ist es nicht verantwortbar, wenn lediglich einige Kinder in andere europäische Staaten übernommen werden. Berlin hat die Möglichkeit, Schutzsuchende zu übernehmen. Von dieser Möglichkeit muss jetzt Gebrauch gemacht werden. Lesen Sie hier weiter

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