Mutmachgeschichten

„Habt Mut! Gebt nicht auf!“

Die Ausstellung erzählt von Menschen, die trotz Krieg, Flucht, Krankheit oder dem Verlust ihrer Heimat nicht aufgegeben haben. Zehn beeindruckende Lebensgeschichten dokumentieren, wie Hoffnung entsteht und wie Integration gelingt, wenn Mut, Unterstützung und innere Stärke zusammenwirken.

Unsere großformatigen Fotografien und Interviews zeigen eindrucksvoll, was Menschen erreichen können, wenn sie füreinander einstehen und den Glauben an sich selbst nicht verlieren. Jede Geschichte ist ein Mutmach-Beispiel dafür, wie wichtig es ist, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Gerade in schwierigen Zeiten können solche Geschichten Hoffnung und Zuversicht geben. 

Wenn wir sie anderen erzählen oder ihnen zuhören, entfalten sie ihre Kraft: Sie ermutigen uns, eigene Hürden zu überwinden und unseren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Eröffnung der Ausstellung: 1. Juni 2026, 15 Uhr 

Sprechen werden

  • Frau Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch
  • der Beauftragte für Partizipation und Integration, Herr Cem Gömüsay
  • Bary Amadou, ein junger Flüchtling aus Guinea
  • Stefan Keßler, Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Deutschland.

Anschließend besteht Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Ort: Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Die Ausstellung wird bis Dienstag, 30. Juni 2026 dort zu sehen sein.

Möchten Sie die Ausstellung zeigen?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Sibylle Geffke
Projektleitung
Telefon: 01783129962
E-Mail: accompany(at)jrs-germany.org

Die Ausstellung

In unserer Arbeit begegnen wir Menschen, die wir bei Ihrem Ankommen in Deutschland unterstützen. Wir hören ihre persönlichen Geschichten und begleiten sie auf ihrem Weg. Ihre Erzählungen sind voll von kleinen Triumphen, großen Herausforderungen und den kostbaren Erkenntnissen dazwischen. Mit unseren zehn Porträts möchten wir (JRS Deutschland), einige dieser Geschichten teilen und öffentlich präsentieren.

Es sind Zeugnisse von Selbstvertrauen und innerer Stärke sowie der Zugewandtheit und des Vertrauens anderer, die als Quelle der Ermutigung dienen können. Die Geschichten handeln von persönlichen Schicksalsschlägen und herausfordernden Lebensumständen, die von Streit und Verlust über Trauer und Krieg bis hin zur Angst reichen. Doch inmitten all dieser Schwierigkeiten haben diese Menschen Wege gefunden, Lichtblicke zu entdecken und ihre Fähigkeiten zu entfalten. Diese Ausstellung ermutigt dazu, selbst den eigenen Mut zu finden und die eigene Geschichte mit all ihren Höhen und Tiefen zu umarmen. Denn in jedem Einzelnen von uns steckt die Kraft, Krisen zu überwinden und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Jedes Porträt erzählt eine einzigartige Geschichte von persönlichem Wachstum angesichts vielfacher Widerstände und Hindernisse. Die Ausstellung lädt die Betrachter dazu ein, sich mit den individuellen Herausforderungen und Triumphen jedes Porträtierten auseinanderzusetzen und sich inspirieren zu lassen.

Diese Ausstellung ist besonders relevant in der aktuellen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Landschaft. In einer Zeit, in der viele Menschen mit Unsicherheiten und Herausforderungen konfrontiert sind, bietet "Mutmacher" eine dringend benötigte Quelle der Inspiration und Hoffnung. Durch das Teilen dieser bewegenden Geschichten möchten wir die Besucher dazu ermutigen, ihre eigene innere Stärke zu entdecken und Gemeinschaft und Unterstützung zu finden.

Die Bilder erzählen Geschichten unterschiedlicher Menschen, die einen neuen Weg gewagt haben. Viele Barrieren gab es zu überwinden, lange Durststrecken durchzustehen.

Sie erzählen uns davon und rufen uns zu „Habt Mut! Gebt nicht auf!“

Wir hoffen, dass auch Sie eine Geschichte für sich entdecken und sich an die eine oder andere Mutmachgeschichte aus Ihrem Leben erinnern.

Kennen Sie eine solche Geschichte? Gerade in schwierigen Zeiten unseres Lebens können sie Hoffnung und Zuversicht geben. Wenn wir sie anderen erzählen, oder ihnen zuhören, dann entfalten sie ihre Kraft.

Beim Sommerfest des JRS im Juni 2025 wurde die erste Ausstellung der „Mutmachgeschichten“ anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des JRS eröffnet.

„Ich lese viele Bücher und mag Mathematik sehr“, erzählt zum Beispiel der zehnjährige Yousef aus Ägypten. „Ich möchte Herzarzt werden, aber bis dahin habe ich noch einiges vor mir.“

 

Für die Ausstellung im Rathaus Charlottenburg sind neue Gesichter und Geschichten hinzugekommen. 

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