Wie kann Integration gelingen – und was können wir aus der Geschichte für die Gegenwart lernen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Beitrag „Holzbaracken und Aufbauwille“ im Magazin [inne]halten des Michaelsbundes. Ausgangspunkt ist die Geschichte Waldkraiburgs, einer Stadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen aufgebaut wurde.
Im Interview erläutert P. Fabian Retschke SJ, Mitarbeiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Deutschland, welche Parallelen und Unterschiede es zwischen der Aufnahme der Vertriebenen nach 1945 und der heutigen Fluchtmigration gibt. Dabei erinnert er daran, dass Integration nie ein geräuschloser oder konfliktfreier Prozess ist. Spannungen, Unsicherheiten und Vorbehalte gehörten damals wie heute dazu. Entscheidend sei, wie eine Gesellschaft mit ihnen umgehe.
P. Retschke SJ ermutigt dazu, die eigene Integrationsfähigkeit nicht zu unterschätzen – ebenso wenig wie die Fähigkeiten der Menschen, die neu zu uns kommen. Die Geschichte zeige: Integration braucht Zeit, Unterstützung und die Bereitschaft, ein gemeinsames „Wir“ immer wieder neu zu gestalten.
Lesen Sie den vollständigen Artikel und das Interview mit P. Fabian Retschke SJ beim Michaelsbund.




