P. Francisco Herrera SJ in Stockholm verstorben

P. Francisco Herrera-Mayagoitia SJ ist am 7. Januar 2026 in Hammarby Sjöstad in Stockholm verstorben. Er wurde in Guadalajara in Mexiko geboren und wuchs dort in einer katholisch geprägten Familie mit zwei Schwestern und zwei Brüdern auf. Bereits mit 15 Jahren trat er in das Noviziat der Jesuiten in Puente Grande ein. Es folgten die philosophischen und theologischen Studien in Mexico City, unterbrochen von einer Zeit als Lehrer an einer Schule in Torreon.

An der kalifornischen Universität Stanford studierte er von 1972 bis 1974 Pädagogik, zugleich und danach war er nacheinander in mehreren Pfarreien als Pfarrvikar tätig (Mexico City, San José und San Bernardino in Kalifornien sowie Toppenish in Washington), bevor er für ein Jahr die Leitung der spanischsprachigen Mission im Bistum Yakima (Washington) übernahm. 1980 folgte der letzte Ausbildungsabschnitt im Jesuitenorden in Salamanca, im Anschluss wurde er Hilfskaplan für die U.S.-Streitkräfte in Mannheim.

1984 kam er nach Schweden, um die vor allem auf Lateinamerikaner ausgerichtete spanischsprachige Mission in Stockholm zu betreuen. Ab 1992 wurde er Verantwortlicher für die englischsprachige Gemeinde in S:ta Eugenia. 1993 erkrankte er schwer an einem Lungentumor, der sich wieder zurückbildete. Neben der englischsprachigen Gemeinde betreute er ab 1997 auch das Gebetsapostolat in Schweden. 2003 wurde er in die Norddeutsche Provinz transkribiert.

Nach einem Sabbatjahr in Rom und Mexiko im Jahre 2009 folgten Spannungen im Blick auf eine neue Destination, in deren Folge er 2012 um eine vorläufige Entbindung aus dem Orden bat, die für zwei Jahre genehmigt wurde. Nach seiner Wiedereingliederung 2014 lebte er in einer Wohnung in Stockholm und unterstützte er als Priester in den Gemeinden von Åkersberga und Täby. In Folge einer Lungenentzündung legte er nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurück.

R.I.P.

Das Requiem findet am Donnerstag, 15. Januar 2026, um 10 Uhr in der Kirche S:ta Eugenia (Stockholm) statt, die Beisetzung im Anschluss auf dem Katholischen Friedhof.

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