JRS

JRS-Spitze kritisiert Kurs des globalen Nordens

Die Regierungen der USA und anderer Staaten kürzen drastisch ihre finanzielle Unterstützung der humanitären Hilfe. Betroffen sind davon nicht nur die Mitarbeitenden von Organisationen wie des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS), sondern vor allem die notleidenden Menschen selbst. 

Bei einem Gespräch am 21. Mai 2026 waren sich Br. Michael Schöpf SJ, Direktor des JRS International, und Stefan Keßler, Direktor des JRS Deutschland, einig in der Einschätzung, dass diese Wirkung gewollt ist: Nicht finanzielle Nöte führen zu den Mittelkürzungen, sondern die Regierungen vor allem im „globalen Norden“ wollen keine Verantwortung mehr für schutzsuchende Menschen übernehmen. Dass dies die Hilfsorganisationen vor neue Herausforderungen stellt, liegt auf der Hand. Umso wichtiger ist es, nicht aufzugeben, sondern weiter für den Schutz bedrohter Menschen einzutreten.

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