Zur Einstimmung: Ein Blick auf Ostern
In diesen Tagen der Vorbereitung auf Ostern sind es Zeilen aus einem Kirchenlied, die mir immer wieder durch den Kopf gehen:
Du Sonne der Gerechtigkeit, Christus, vertreib in uns die Nacht, dass mit dem Licht des neuen Tags auch unser Herz sich neu erhellt.
Diese Zeilen drücken meine Sehnsucht aus. Meine Sehnsucht, die voller Hoffnung auf Gerechtigkeit und ein Leben in Frieden ist, scheint mir manchmal angesichts der Weltlage zu schwinden. Der Blick auf Christus, der Blick auf Ostern trägt mich durch diese Tage. Und ich vertraue darauf, dass ich neue Anfänge gemeinsam mit Ihm wagen darf:
Du schenkst uns diese Gnadenzeit, gib auch ein reuevolles Herz und führe auf den Weg zurück, die deine Langmut irren sah.
Für mich ist es ein Hymnus voller Zuversicht. Beim Singen empfinde ich die Zusage, dass die österlichen Geheimnisse uns allen gelten und dass ich mich nun darauf vorbereiten darf. Es ist die Zusage von Gottes Reich:
Es kommt der Tag, dein Tag erscheint, da alles neu in Blüte steht, der Tag, der unsre Freude ist, der Tag, der uns mit dir versöhnt.
Ich wünsche Ihnen und mir, dass die gerade aufblühende Natur uns ein Zeichen dieser göttlichen Zusage ist, und wir uns innerlich gut auf Ostern vorbereiten können.